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Minga, Minga an der Wand

Nicht erst seit gestern ist Instagram ein voller Erfolg. Jeder der schon mal einen Blick in den Foto-Stream der App geworfen hat, kann bestätigen, dass sich dort (neben vielem anderem) auch jede Menge hochwertiger Fotografien finden lassen.

Yelp-München hat unter der Regie ihrer Community-Managering Vee, nun unter dem etwas sperrigen Titel „Mei Mingaliebe“ München-Fotos aus Instagram zusammengestellt, vergrößert, auf Rahmen ziehen lassen und in der Galerie des Schwabinger Restaurants Arts & Boards ausgestellt.

Premiere und Vernissage war am 28.August und bei den ausstellenden Künstlern (ich war einer davon) stellte sich schon ein erhabenes Gefühl ein, als sich immer mehr Ausstellungsbesucher vor den aufgereihten Prints versammelten und eifrig darüber diskutierten. Noch schöner war natürlich, dass sich auch Käufer für diese besonderen Aufnahmen von Münchner Momenten fanden. Die Erlöse der Ausstellung (je Print 49.- Euro abzgl. Herstellungskosten) gehen nämlich nicht an die Künstler, sondern an das Afrika-Projekt „Hilfe für Kwale District„.

Einziger Kritikpunkt der Vernissage war meines Erachtens, dass zu wenig auf die ausstellenden Fotografien und Künstler eingegangen wurde. Die Bilder waren einzig mit dem Namen der Fotografen beschriftet. Bei dem einen oder anderen Foto hätte ich mich gerne mit dem jeweiligen Künstler unterhalten. Nicht immer war der Aufnahmeort oder der Bezug zu München (z.B.bunte Schirme vor blauem Himmel) klar zu erkennen. So hätte ein Namensschild an den anwesenden Fotografen im Publikum sicher positive Auswirkung auf die Kommunikation gehabt. In diesem Punkt wird nun allerdings nachgebessert, in den nächsten Tagen werden in der Galerie die ausgestellten Fotos mit kurzen Künstlerbiographien versehen.

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Alles in allem war die Vernissage ein gelungener und stimmiger Abend, viele Besucher waren vor Ort, die Stimmung war sehr angenehm und auch das Ambiente im Arts & Boards stimmte.

Ich hoffe, dass der Besucherstrom die nächsten Wochen nicht abreisst und durch den Bilderverkauf zahlreiche Spenden für das Hilfsprojekt eingehen. Die Ausstellung „Yelp Pop-up-Galerie Mei Mingaliebe“ ist noch bis Ende September zu sehen.

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