IA-Writer – mobiles Schreiben in Perfektion

IA-Writer – mobiles Schreiben in Perfektion

Als Journalist und Trainer bin ich viel unterwegs. Mobiles arbeiten und besonders unterwegs stressfrei und bequem schreiben zu können, ist für mich essentiell. Daher entstehen viele meiner Texte auf meinem MacBook Air, das durch seine kompakte Bauweise und geringes Gewicht hervorragend für mobiles Arbeiten geeeignet ist. Bevorzugtes Schreibwerkzeug darauf – neben Scrivener – ist seit Jahren IA-Writer von Information Architects.

Dieser für ablenkungsfreies Schreiben optimierte Texteditor bietet keinen Formatierungs-Schnickschnack aber dafür jede Menge wirklich nützliche Features.

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Mein Abschied von Todoist und Co

Es geht auch ohne Todoist und Co.

Wie ich mit Evernote und einem “Bullet-Journal” meine Arbeit neu organisierte

Mein Beitrag zur Blogparade “Zeigt her eure To-Do-Listen!”

Als ich vor vielen Jahren meine erste Bekanntschaft mit David Allens Organisationssystem GTD-“Getting Things Done” machte, war mir klar, dass ich damit die Methode schlechthin entdeckte, um Aufgaben effektiv zu organisieren.

Nach anfänglichen Versuchen GTD auf Papier umzusetzen, zeigte sich rasch – richtig gut wird das nur auf dem Computer. THINGS , die Aufgabenverwaltung für den Mac wurde ab da meine treue Heimat für all meine Projekte und Aufgaben. Die Vorteile dieses Aufgabenmanagements mit dem Rechner lagen auf der Hand. Schnell waren Aufgaben und Projekte erstellt, die Übersicht blieb erhalten und Spaß machte es obendrein.

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Selbstmanagement mit dem Notizbuch

Selbstmanagement mit dem Notizbuch

 

Notizbücher sind “in” – doch was schreib ich rein?

Seit die italienische Firma Moleskine den Markt mit Ihren schicken schwarzen Büchlein aufgerollt hat, gehört das “kleine Schwarze” in der Tasche schon beinahe zum guten Ton. Doch was macht man, wenn man dann stolzer Besitzer eines solchen Notizbuches ist, damit?

Bisweilen erscheinen die eigenen Gedanken zu profan, um in so einem wertigen und oft auch nicht gerade günstigen Erzeugnis niedergeschrieben zu werden. Soll das Notizbuch deshalb zum Modeaccessoire verkommen, seine Seiten auf ewig jungfräulich bleiben?

Das Notizbuch als ideales Selbstmanagement-Tool

Matthias Büttner, Inhaber des Notizbuchherstellers X47-GmbH kennt das Dilemma und hat sich daher in einem Ebook Gedanken über die effektive Nutzung dieser kleinen Helferleins gemacht.
Immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten das (Arbeits)-Leben effizienter und effektiver zu gestalten, sieht er in einem Notizbuch das ideale Selbstmanagement-Tool.
“Management by Notizbuch” nennt er auch folgerichtig sein Ebook, das er auf Amazon vertreibt. Zur Rezension hat er mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt.

Eingangs stellt der Autor die verschiedenen Arten von Notizbüchern vor und listet auf, womit man ausser schnöden Notizen noch alles die leeren Seiten seines neuen Begleiters füllen kann.
Er erläutert die Vor- und Nachteile zwischen festgebundenen Büchern (wie Moleskine), Loseblatt– oder Ringbuchsystemen und Book-by-Book-Systemen, wie er sie selbst mit X47 und X17 herstellt. Auch auf nützliche Erweiterungen und “Hacks” wie Stiftschlaufen, Kalender, Register etc. weist er hin. Doch spannend wird es erst im zweiten Kapitel.

Wie und welche Notizen lege ich an?

Dort nämlich beschäftigt sich das Buch mit dem “Managen von Notizen”. Dieses Kapitel fand ich für mich am interessantesten, gibt es hier doch vielerlei Anregungen zu entdecken, womit man sein Notizbuch füllen kann. Büttner erklärt z.B. wie man die einzelnen Arten von Einträgen nach Kategorien markieren kann, wie man Telefonlisten handhabt, oder Sitzungsprotokolle einfach zu Papier bringt. Der Schwerpunkt liegt dabei meist auf beruflichen Einsatzmöglichkeiten, man merkt ganz deutlich den Praktiker im Autor. Hier wurden nicht nur einfach Ideen gesammelt, sondern es zeigt sich deutlich, dass alles beschriebene auch in der Praxis erprobt wurde.

Wer mit Notizbüchern arbeitet sollte dabei das Schriftlichkeitsprinzip anwenden. Also – alles raus aus dem Kopf, rein in die Kladde. Denn wie Büttner erklärt:

[bctt tweet=”Nicht die Gedanken führen lassen, sondern selbst die Gedanken führen.” via=”no”]

Das geht natürlich am einfachsten, wenn die Gedanken und die Aufgaben schwarz auf weiß vor einem liegen. Wie man diesen Prozess am effektivsten angeht, erläutert das Kapitel  – Ideen/Gedanken/Sorgen managen. Nach dem Ordnen der Gedanken, folgen Ratschläge um bessere Entscheidungen zu fällen und Hinweise zur Tagesplanung fehlen ebensowenig, wie die Empfehlung eines Morgenrituals um den Tag zu strukturieren.

Im Folgekapitel wird noch kurz erklärt, dass sich ein Notizbuch auch ideal als Aufbewahrungsort für diversen Kleinkram eignet, bevor es im Text ans Eingemachte geht.

Tipps zum Aufgaben- und Selbstmanagement

Nach diesem eher groben Überblick geht es dann mit dem Thema Selbstmanagement weiter. Und das nimmt neben dem dazugehörigen Aufgabenmanagement den größten Teil des Ratgebers ein. Hier habe ich viele spannende Hinweise entdeckt, manch Altbekanntes, aber auch manch Neues.

Büttners Empfehlung liegt klar auf der von ihm favorisierten 3×5-Methode. Für jeden Tag in der Woche soll man sich drei Aufgaben aussuchen, die man bevorzugt  und definitiv erledigt. Wie man (nicht nur) diese drei wichtigen Aufgaben aus der großen Liste herauspickt, zeigt dann das folgende Kapitel über Priorisierung auf.
Sehr ausführlich wird darin auf die Wertigkeit und Wichtigkeit von Aufgaben eingegangen, ein wichtiges Thema, mich hat es dennoch irgendwann ermüdet. Vielleicht weil mir manches einfach nicht relevant erschien, oder meine Arbeitsabläufe dann doch ganz andere sind. Dennoch lohnt sich das lesen, da einem oft nicht bewusst ist, welch zahlreichen Faktoren die Wertigkeit einer Aufgabe beeinflussen.

Über einen Ratschlag musste ich dann aber doch schmunzeln:

“Wenn Sie angestellt arbeiten und viel zu tun haben, dann reduzieren Sie ihr Stresspotential, indem Sie sich ruhig und sachlich mit ihrem Vorgesetzten abstimmen. Zeigen Sie ihm auf was getan werden muss und besprechen Sie mit ihm die Prioritäten.”

Mit welchen Chefs lässt sich dies verwirklichen?

Insgesamt finde ich das Buch dennoch empfehlenswert und hilfreich. Es bietet (nicht nur) für Neueinsteiger einen guten Überblick und interessante Einblicke in das analoge Selbstmanagement via Notizbuch.

Was mir nicht gefallen hat

MbN- Management by Notizbuch ist leider kein “echtes” E-Book. Es handelt sich (zumindest bei den Exemplaren, die ich erhielt) um eine PDF-Datei. Das macht den Umgang damit nicht leicht, auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm ist es sehr schwierig zu lesen, Schriftgröße verändern etc. ist nicht möglich. Dies war erstaunlicherweise bei der Datei im Amazon-eigenen Ebook-Format .mobi genauso.
Seltsamerweise ist die PDF-Datei nur 1,5 MB groß, die Amazon-Ausgabe bringt dagegen ganze 40 MB auf die Waage, ohne dass irgendwelche Unterschiede in der Ausgabe erkennbar waren.

Auch das Ende des Buches kam leider unvermittelt. Weder ein Nachwort noch sonst etwas, das den Leser zum Schluss hinleitet.

Im Vorwort verspricht der Autor, dass sein Werk stetig weiter entwickelt wird. Ich würde es mir wünschen, denn die Basis stimmt, aber Optimierungspotenzial ist durchaus noch vorhanden.

Freiham – zurück in die Zunkunft

Freiham – zurück in die Zunkunft

Noch existiert Freiham-Nord, der Stadtteil der in den kommenden Jahrzehnten am westlichen Rand Münchens 20.000 Menschen ein Zuhause geben soll, nur auf dem Reißbrett. Und auch dort nur in groben Zügen. Um die Wartezeit bis zur Fertigstellung des Stadtteils etwas abzukürzen und den Aubinger und Freihamer Bürgern schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das Kommende zu geben, hat das Planungsreferat der Stadt München vor kurzem einen Infopfad auf den Äckern angelegt, die in naher Zukunft dem Stadtteil weichen werden.

Dieser Infopfad hat es in sich. Zwar ist er leicht zu übersehen – die dünnen blauen Holzpfähle mit den angetackerten Informationstafeln sind inmitten der riesigen grünen Flächen schwer zu entdecken – doch wer sich die Mühe macht und mit festen Schuhen durch das mitunter matschige Erdreich stapft, erlebt eine kleine Überraschung.

Denn die Texte und Bilder auf den Tafeln berichten von einer Zeit, die erst noch kommt. Freiham 2033 steht dort beispielsweise auf einer Tafel geschrieben. Darauf berichtet  ein Kind aus dem Jahr 2033 von Omas Erzählungen, wie es an dieser Stelle an der heute das Schild steht, vor vielen Jahrzehnten ausgesehen hat.

Es erzählt vom Haus vom kauzigen Toni, das hier mitten auf dem Feld gestanden hat, an dem sie auf dem Weg zu Opa, der am Rand von Neuaubing wohnte,  immer vorbeigekommen sind. Jetzt, berichtet der (fiktive) Bub weiter, wo das Feld verschwunden und alles zugebaut und der Toni nicht mehr ist, wohnt hier der Joschi – im dritten Stock. Auch die Lollo wohnt im selben Haus und wie der kauzige Toni damals, bauen sie Gemüse an. Allerdings nicht mehr auf dem Boden, wie einst der Toni, sondern stattdessen auf dem Dach.

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Infotafel nördlich der Energiezentrale Freiham.

Nicht alle Tafeln auf dem Pfad, der sich vom Bahnhof Aubing im Osten bis zum neuen, betongrauen Freihamer Bahnhof im Süden zieht, beherbergen solche Geschichten. Auf manchen wird nur ganz klassisch und bisweilen langweilig informiert, zum Beispiel über archäologische Untersuchungen auf dem Gelände.

Aber richtig interessant und unterhaltsam wird es, wenn der Blick in die Zukunft nicht allzu trocken ausfällt und die Fantasie kleine Freudensprünge macht, über das was da noch alles kommen mag. Denn das ganze Leben ist Veränderung – und manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn dabei kein Stein auf dem anderen bleibt.

 

 

 

“Denkmal” nach!

Ein Denkmal der grauen Busse im Marienhof

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Seit wenigen Tagen steht es hinter dem Rathaus, am Marienhof. Nachdem es am Isartor nicht die rechte Beachtung fand, beschloss der Stadtrat seinen Umzug auf diesen prominenten Platz im Herzen Münchens. Die Rede ist vom Denkmal der grauen Busse. Geschaffen zur Erinnerung an die Opfer der Euthanasie im Nationalsozialismus, wandert es seit vielen Jahren durch die Republik um die Erinnerung an die Schrecken von damals wach zu halten.

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Nun, an seinem aktuellen Standort hat es scheinbar Beachtung gefunden. Doch ob diese Art der Aufmerksamkeit gewünscht war, lässt mich zweiflen. Wer sich auf eine der Bänke am Marienhof setzt und das Treiben rund um das Denkmal beobachtet, wird diese Bedenken teilen. Das Denkmal dient in den meisten Fällen als Kulisse für Fotos. Lachende und sich küssende Paare setzen sich auf den Betonbus um sich fotografieren zu lassen, Kinder toben ausgelassen durch den Mittelgang des Busses, währende deren Eltern das fröhliche Treiben mit ihren Smartphones festhalten.

Der Mühe die Erläuterungen zum Denkmal an der “Bushaltestelle” zu lesen, haben sich scheinbar nur wenige gemacht. Ob sie dann wohl anders gehandelt hätten?

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Wohin bringt ihr uns?

Das Denkmal der grauen Busse steht noch bis 22.Oktober 2013 in München, im Anschluss wandert es weiter nach Kassel.

 

Privates, Halbprivates und A. H. leckt sich selbst

Privates, Halbprivates und A. H. leckt sich selbst

Am interessantesten sind Retrospektiven bekannter Künstler ja immer dann, wenn sie nicht zum hundertsten Male altbekanntes aufwärmen. Ein solcher, sehenswerter Glücksfall ist die soeben im Münchner Literaturhaus gestartete Ausstellung “Loriot – Spätlese”.

Wer Loriot alias Vicco von Bülow nur aus seinen Fernsehsketchen kennt, dem eröffnen die beiden Kuratoren der Ausstellung, Peter Geyer und O.A. Krimmel in Zusammenarbeit mit der “Komischen Pinakothek” nun die Möglichkeit, tiefe Einblicke in Loriots andere Seite, sein grafisches Werk zu gewinnen.

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O.A.Krimmel, Peter Geyer, Meisi Grill und Reinhard Wittmann bei der Ausstellungseröffnung. Foto: (c)Katrin Moritz

Die Ausstellung im Erdgeschoss des Literaturhauses orientiert sich an verschiedenen Schaffensperioden Loriots, beginnt mit seinen “Frühstücken” und endet mit den “Nachtschattengewächsen”. Dazwischen finden sich “Große Deutsche”, “Halbprivates und Privates”, natürlich die Möpse und ein sehr eigenwilliges und originelles “Gästebuch”.

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Kurator Peter Geyer mit dem Plakat zur Ausstellung Foto: (c) Katrin Moritz

Nachdem Loriot zu Lebzeiten im grellen Licht der Scheinwerfer und der Öffentlichkeit stand, ist diese wohltuend unaufgeregte und dezent ausgeleuchtete Ausstellung typisch für sein feines Understatemant. Nach den großen Erfolgen und bekannten Bildern die Vicco von Bülow mit seiner Kunstfigur Loriot schuf, sucht man hier vergeblich. Zu sehen sind dafür viele Zeichnungen aus den Anfangsjahren des Künstlers, die er für Illustrierte wie die Quick, Stern und Weltbild erstellte.

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Auf dem Weg durch Loriots Schaffen. Foto: (c)Katrin Moritz

Sein subtiler und immer treffsicherer Humor ist in diesen frühen Werken schon erkennbar – Ablehnungsschreiben von Herausgebern zeugen jedoch davon, dass er nicht immer auch von jedem verstanden wurde. Doch Vicco von Bülow ist seiner Linie treu geblieben und hat es geschafft, “uns zu seinem Humor zu erziehen” wie Kurator Peter Geyer, der die vergangenen 18 Jahre an Loriots Seite arbeitete, erzählt.

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Private Zeichnung Loriots. Foto: (c) Katrin Moritz

Ein besonders sehenswerter Bereich der Ausstellung ist Loriots “Gästebuch”. Vicco von Bülow hatte die lästige Angewohnheit, Gästen mit einem Gästebuch auf die Nerven zu gehen, auf seine eigene, typisch hintergründige Art umgesetzt. Seine  Besucher mussten sich nicht in eine Lederkladde eintragen, sondern stattdessen vor seiner Kamera posieren. Loriot als Fotograf! Vor immer gleicher Kulisse (Säule und Vorhang) setzte er seine Gäste, wie Marianne Koch und Horst Buchholz gewitzt in Szene. Alleine diese Bilder sind schon den Besuch der Ausstellung wert.

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Der Meister selbst im Gästebuch verewigt. Foto (c) Loriot

 

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Fressen und gefressen werden aus Sicht von Loriot. Foto: (c)Katrin Moritz

Neben vielen anderen bislang unveröffentlichten Zeichnungen, einer Hommage an Alfred Hitchcock (Die toten Augen von Gauting) und Einblicken in Loriots Trickfilmwerkstatt, ist mein persönliches Highlight eines seiner späten Werke. Losgelöst vom gezeichneten Witz und den Erwartungen an den Humoristen, erschuf er mit seinen “Nachtschattengewächsen” Bilder auf denen er die Welt aus einem anderen Blickwinkel als sonst betrachtet. Darunter ein Portrait des kleinen, großen Österreichers A.H. Dem hat er eine Briefmarke mit seinem eigenen Portrait auf den Mund geklebt. Somit kann sich also A.H. selbst am A. lecken.

Dank an Loriot und die Kuratoren für diese sehens- und liebenswerten Einblicke in das Leben eines großen und hoffentlich nie vergessenen Künstlers.

Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 11-19 Uhr geöffnet, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 10-18 Uhr.

Der Eintritt kostet 6.- Euro/4.- Euro. Studierende zahlen am Ausstellungsmontag nur 2.- Euro

Zum 90.Geburtstag des 2011 verstorbenen Künstlers sind bei Diogenes die Bücher “Spätlese” und “Loriot:Gästebuch” erschienen. (Amazon Partnerlinks)